Meine Geschichte

Warum ich heute Menschen begleite

Meine Arbeit als Coach ist nicht aus einem einzigen Entschluss entstanden, sie ist aus meinem eigenen Leben entstanden. Aus all den Erfahrungen, Umwegen, Fragen und Momenten, in denen ich selbst nicht wusste, wie es weitergehen soll.

Mein Leben war von Anfang an mit Stolpersteinen versehen. Manche davon waren klein, andere haben mir für eine Zeit völlig den Boden unter den Füßen weggezogen. Ich musste früh lernen, mit Veränderungen, Enttäuschungen und Situationen umzugehen, die ich mir so niemals ausgesucht hätte.

Und auch heute ist mein Leben nicht frei von Krisen. Ich glaube mittlerweile sogar, dass das Leben nie wirklich aufhört, uns herauszufordern.

Aber was ist eigentlich eine Krise?

Ist es wirklich immer das, was im Außen passiert? Oder entsteht ein Teil davon in unserem Kopf, durch unsere Ängste, Erwartungen, Gedanken und die Geschichten, die wir uns selbst erzählen?

Diese Frage beschäftigt mich bis heute.

Denn ich kenne diese Momente, in denen sich etwas unendlich groß anfühlt. In denen Gedanken kreisen, Ängste plötzlich lauter werden und man das Gefühl hat, keinen klaren Blick mehr auf die eigene Situation zu haben. Und manchmal verändert sich im Außen überhaupt nichts – und trotzdem sieht dieselbe Situation einige Zeit später plötzlich ganz anders aus.

Genau darin liegt für mich so viel Erkenntnis.

Ich habe gelernt, dass nicht jede Krise einfach „weggearbeitet“ werden muss. Manchmal möchte sie uns etwas zeigen. Manchmal zwingt sie uns dazu, ehrlich hinzusehen. Auf das, was wir schon viel zu lange verdrängen. Auf Grenzen, die wir nicht gesetzt haben. Auf Entscheidungen, vor denen wir uns drücken oder auf ein Leben, das vielleicht gar nicht mehr wirklich zu uns passt.

Ich bin nicht an einem Punkt angekommen, an dem mich nichts mehr erschüttert und genau das möchte ich auch nicht behaupten. Auch ich stolpere noch. Auch ich zweifle. Auch ich muss mich immer wieder neu sortieren, loslassen, Entscheidungen treffen und meinen eigenen Weg finden.

Vielleicht ist genau das der Grund, warum ich Menschen heute so begleiten kann, wie ich es tue.

Nicht aus einer Position heraus, in der ich sage: Ich habe alles verstanden und zeige dir jetzt, wie das Leben funktioniert.

Sondern als Mensch, der selbst erfahren hat, wie dunkel manche Wege wirken können und der gleichzeitig weiß, dass wir häufig viel mehr Kraft, Antworten und Möglichkeiten in uns tragen, als wir in diesen Momenten selbst sehen können.


stationen meines Weges

2012 | Reiki Ausbildung und schamanische Reisen

Schon früh in meinem Leben habe ich gespürt, dass es mehr gibt als das Sichtbare. Mehr als Funktionieren, Durchhalten oder Erwartungen erfüllen. Bereits 2012 begann mein bewusster Weg in die innere Welt mit der Reiki-Ausbildung nach dem Usui-System (Grad I & II) sowie mit schamanischen Reisen (1 & 2). Diese Erfahrungen öffneten mir Räume, in denen ich lernte zu fühlen, zu vertrauen und inneren Bildern und Impulsen Raum zu geben. Damals noch ohne genau zu wissen, wohin mich dieser Weg führen würde – aber mit einer tiefen inneren Gewissheit, dass er wichtig ist.

In den darauffolgenden Jahren stand mein eigenes Leben im Mittelpunkt meines Lernens. Beziehungen, Familie, Verantwortung, Verluste, Neuanfänge – all das hat mich geprägt. Ich habe erfahren, wie es sich anfühlt, stark sein zu müssen. Und auch, wie heilsam es ist, weich werden zu dürfen. Wie wichtig es ist, alte Muster zu erkennen, Grenzen neu zu setzen und mir selbst wieder zuzuhören.

Ein bewusster Wendepunkt war Dezember 2023. Seitdem lasse ich mich monatlich coachen und begleite meine eigene Entwicklung sehr achtsam. Diese kontinuierliche Begleitung ist für mich kein Luxus, sondern eine Haltung. Denn ich bin überzeugt: Wer andere begleitet, darf selbst immer wieder hinschauen. Tiefe entsteht nicht durch Wissen allein, sondern durch gelebte Erfahrung und ehrliche Selbstreflexion.


2024 | Systemisches Familien- und Aufstellungscoaching

Ab 2024 begann ich meine Ausbildung im systemischen Familien- und Aufstellungscoaching bei Elke Heinze-Grüner. Hier wurde mir noch deutlicher bewusst, wie stark wir durch unsere Herkunft, unsere Familiensysteme und unbewusste Loyalitäten geprägt sind. Wie viele Themen nicht „uns gehören“, aber dennoch unser Leben beeinflussen. Diese Arbeit hat meine Sicht auf Beziehungen, innere Konflikte und Heilung nachhaltig verändert.


2025 | Spirituelles Life Coaching

Seit Mai 2025 folge ich meinem inneren Ruf konsequent weiter und befinde mich in der Ausbildung zum Spirituellen Life Coach nach Laura Malina Seiler. Diese Ausbildung verbindet für mich all das, was mir wirklich wichtig ist: Bewusstseinsarbeit, emotionale Heilung, Mindset, Spiritualität und eine tiefe Erdung im Alltag. Sie gibt meiner Arbeit Struktur, Sprache und Tiefe – ohne den Kontakt zur Realität zu verlieren.


2025 | Female Coach

Parallel dazu vertiefe ich meine Kompetenzen durch weitere Ausbildungen und Zertifikate, unter anderem als Female Coach, in der Angsttherapie nach der Bernhardt-Methode, im Akashic Wisdom System®, in der Organetik® sowie im Bereich Persönlichkeitsentwicklung und Mindset (PJM). Jede dieser Stationen hat mir neue Perspektiven eröffnet und meine Arbeit facettenreicher gemacht.


2026 | Ausbildung zum Traumasensiblen Beziehungscoach (bei Emanuel Erk)

In dieser Ausbildung vertiefe ich mein Verständnis für die tiefen Zusammenhänge von Beziehung, Nervensystem und emotionalen Prägungen. Ich lerne, wie frühere Erfahrungen und unverarbeitete Emotionen unser Bindungsverhalten, unsere Muster und unsere Beziehungen im Hier und Jetzt beeinflussen. Der traumasensible Ansatz ermöglicht es mir, Menschen achtsam, sicher und auf Augenhöhe zu begleiten – ohne Druck, ohne Überforderung, sondern im Tempo des eigenen Systems. Dabei geht es nicht darum, etwas „wegzumachen“, sondern darum, wieder in Verbindung zu kommen: mit sich selbst, mit den eigenen Gefühlen und mit der eigenen inneren Sicherheit. Diese Ausbildung ergänzt meine Arbeit auf einer besonders tiefen Ebene – für echte, nachhaltige Veränderung in Beziehungen.


Meine Haltung – wie ich begleite

  • Ich arbeite nicht mit schnellen Lösungen oder leeren Versprechen.
  • Ich arbeite mit Präsenz. Mit Tiefe. Mit Echtheit.

In meiner Begleitung geht es nicht darum, jemand „besser“ zu machen. Es geht darum, wieder in Verbindung zu kommen – mit sich selbst, mit den eigenen Gefühlen, mit der eigenen Wahrheit. Ich halte Räume, in denen nichts „weg muss“, sondern alles da sein darf. Räume, in denen Klarheit entsteht, ohne Druck. Und Veränderung, ohne sich zu verbiegen.

Ich glaube daran, dass jeder Mensch bereits alles in sich trägt, was er braucht. Manchmal ist es nur verschüttet. Manchmal vergessen. Und manchmal braucht es jemanden, der liebevoll dabei hilft, wieder hinzusehen.

  • Alles, was ich weitergebe, habe ich selbst erfahren.
  • Ich begleite nicht aus Theorie, sondern aus gelebtem Leben.
  • Nicht von oben – sondern auf Augenhöhe.
  • Nicht mit Konzepten – sondern mit Herz, Klarheit und echter Verbindung.

Eine weitere Leidenschaft

Ich fühle mich nicht nur Menschen sehr verbunden, sondern auch Hunden. Wenn du darüber mehr erfahren willst, bist du auf der Website www.lightlife-poos.de genau richtig.